Beer Pong Regeln

Be nice & have fun!

Bei unseren Beer Pong Events steht der Spaß am Spiel und das gesellige Miteinander immer im Vordergrund. Deshalb verhaltet euch bitte fair und respektvoll gegenüber allen Anwesenden, unterstützt euch gegenseitig bei Fragen oder Problemen und genießt einfach einen unterhaltsamen und spannenden Abend miteinander.

Aufbau

Zehn Becher werden auf jeder Seite des Tisches als Pyramide mit Spitze Richtung Tischmitte (ca. 2 cm Entfernung vom Tischrand) aufgestellt und zu ca. 2/3 mit Wasser gefüllt. Die Kanten der Becher müssen sich berühren, dürfen sich aber nicht überlappen.

Anwurf

Das Team, das “Schere, Stein, Papier” gewinnt, erhält den Ball. Das Team, das verloren hat, darf sich die Seite aussuchen.

Bounce Shot

Ein Bounce Shot ist ein Wurf mit Aufsetzer und darf abgewehrt werden, sobald er den Tisch das erste Mal berührt. Bei einem Treffer per Bounce Shot wird neben dem getroffenen Becher ein weiterer Becher entfernt. Die Wahl des zweiten Bechers obliegt dem Werfenden.

Trick Shot

Rollt der Ball nach einem Wurf auf die eigene Tischhälfte zurück, erhält der Werfende einen zusätzlichen Wurf per Trick Shot (z.B. Wurf mit geschlossenen Augen, usw.). Der Ball darf erst ergriffen werden, wenn er sich auf der eigenen Tischhälfte befindet und vorher nicht den Boden berührt hat. Ein Trick Shot wird als normaler Wurf gewertet und darf nicht abgewehrt werden.

Balls Back

Treffen beide Teammitglieder in einem Durchgang, erhalten beide ihre Bälle zurück und dürfen erneut werfen.

Bombe

Treffen beide Teammitglieder in den selben Becher, dürfen neben dem getroffenen Becher zwei weitere Becher entfernt werden.

On fire

Trifft ein Teammitglied in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen jeweils mind. ein Mal, darf er „on fire“ rufen und solange erneut werfen, bis er nicht mehr trifft.

Umstellen

Die Formation darf ab 6 bzw. 3 verbliebenen Bechern zu einer Pyramide umgestellt werden. Wird die Formation zwischen dem Wurf von Spieler 1 und Spieler 2 umgestellt, entfällt die Möglichkeit auf Balls Back bzw. Bombe. Verbleibt nur noch ein Becher, wird dieser mittig vom Tisch (ca. 2 cm vom hinteren Tischrand entfernt) platziert.

Abwehren

Das Abwehren eines Wurfs ist nur nach dem Aufsetzen des Balls auf dem Tisch (siehe Bounce Shot) erlaubt. Das Abwehren eines Wurfs ist nicht erlaubt, wenn der Ball die Kante eines Bechers berührt hat oder sich im Becher dreht (kein Fingern oder Blasen).

Wurftechnik

Es gibt keine Ellenbogenregel. Der Werfende muss hinter dem Tisch stehen. Beim Wurf darf kein Körperteil den Tisch berühren, um eine bessere Reichweite zu erzeugen. Das Anlehnen des Körpers an die Tischkante ist erlaubt, solange der Tisch nicht verrückt wird.

Strafen

Eigene Becher, die durch Abwehrversuche oder bloße Ungeschicklichkeit umgeworfen werden, zählen als getroffen. Wird ein direkter Wurf (ohne Tischaufsetzer) vor der Tischkante abgefangen, gibt es eine Ein-Becher-Strafe. Die Beeinflussung des Balls durch Pusten oder Fächern, Zeitspiel oder unsportliches Verhalten ist nicht erlaubt und wird mit einer Ein-Becher-Strafe geahndet. Wiederholtes unsportliches Verhalten kann zur Disqualifikation führen.

Verlängerung

Trifft das Team, das begonnen hat, den letzten Becher innerhalb des Zeitlimits zuerst, hat das nachziehende Team noch so viele Nachwürfe, wie es Bälle auf der eigenen Seite hat. Gleicht das nachziehende Team aus, gibt es eine Verlängerung mit drei Bechern pro Team. In der Verlängerung beginnt das Team, das zuvor zuerst alle Becher abgeräumt hat. Balls Back und andere „Vorteile“ werden nicht übernommen.

Spielende

Das Spiel ist beendet, wenn das Team, das nicht begonnen hat, den letzten Becher innerhalb des Zeitlimits trifft oder wenn der Timer abläuft (ohne Berücksichtigung ausstehender Nachwürfe).

Ergebnis melden

Nach Spielende werden die getroffenen Becher beider Teams gezählt und vom Team, das gewonnen hat, an die Turnierleitung gemeldet.

Beispiel Nr. 1: Bei Team A wurden alle Becher getroffen. Bei Team B stehen noch drei Becher. Das Ergebnis lautet 10 zu 7 für Team B.

Beispiel Nr. 2: Der Timer läuft ab. Beide Teams haben noch einen Becher vor sich stehen. Das Ergebnis lautet 9 zu 9.

Beispiel Nr. 3: In der Verlängerung räumt Team A alle Becher ab, während Team B nur einen Becher trifft. Das Ergebnis lautet 13 zu 11 für Team A.

Unklarheiten

Die Ausführlichkeit der Regeln dient dem Zweck, möglichst wenig unklare Situationen zuzulassen. Sollte es dennoch zu Streitigkeiten kommen, liegt die finale Interpretation der Regeln im Ermessen des Veranstalters.